Gemeinsam für den Ernstfall geübt!
Katastrophenschutzübung
Was passiert, wenn ein schwerer Sturm zu einem großflächigen Stromausfall führt und schließlich auch die Trinkwasserversorgung beeinträchtigt? Genau dieses Szenario stand im Mittelpunkt einer zweitägigen Katastrophenschutzübung der Stadtverwaltung Ludwigsburg, der Feuerwehr Ludwigsburg und des Landkreises Ludwigsburg.
An zwei Tagen wurde der Ernstfall unter möglichst realistischen Bedingungen geprobt. Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt nahm seine Arbeit auf, zahlreiche Einsatzlagen mussten gleichzeitig bewältigt und wichtige Entscheidungen getroffen werden.
Auch wir waren mit vielen Einsatzkräften gefordert. In Pflugfelden und Poppenweiler wurden die Notfallmeldestellen nach dem Leuchtturmkonzept aufgebaut und betrieben. Die Feuerwehrgerätehäuser wurden mit Notstrom versorgt, Funkverbindungen eingerichtet und realitätsnahe Einsatzlagen abgearbeitet. Zusätzlich wurden in den beiden Stadtteilen Notfalltreffpunkte eingerichtet und gemeinsam mit Mitarbeitenden der Stadtverwaltung betrieben.
Parallel übte auch der Führungsstab des Landkreises Ludwigsburg, sodass die Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen unter realistischen Bedingungen trainiert werden konnte.
Unser Fazit: Solche Übungen sind unverzichtbar. Sie helfen uns, unsere Abläufe zu überprüfen, die Zusammenarbeit weiter zu verbessern und für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein. Die Übung wird nun gemeinsam ausgewertet – die gewonnenen Erkenntnisse fließen in zukünftige Planungen ein.
Und du? Auch du kannst dich auf Krisensituationen vorbereiten. Lege dir einen Vorrat an Trinkwasser, Lebensmitteln und wichtigen Alltagsgegenständen für mehrere Tage an. So bist du auch bei einem längeren Stromausfall oder anderen außergewöhnlichen Lagen gut vorbereitet.
Auf der Homepage der Stadt Ludwigsburg findest du Informationen zur persönlichen Krisenvorsorge sowie zu den Notfalltreffpunkten und Notfallmeldestellen.
Ein herzliches Dankeschön an alle.